Above the line:

Klassische Werbemaßnahmen (im Gegensatz zu below-the-line), insbesondere TV, Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Kino und Plakat als Werbeträger.

Absatzhelfer:

Rechtlich und wirtschaftlich selbständiger Unternehmer, der Geschäfte auf eigenen Namen tätigt (vermittelt), aber kein Eigentum an der Ware erwirbt (fremde Rechnung). Beispiele sind Handelsvertreter, Reisebüros und Tankstellen.

Absatzmittler:

Rechtlich und wirtschaftlich selbständiger Unternehmer, der Geschäfte auf eigenen Namen und eigene Rechnung tätigt (insb. Händler).

Ad Click:

Kennzahl der Online-Werbung-Erfolgskontrolle, Zahl der Clicks auf einen Hyperlink.

Ad:

Abkürzung für Advertisment, z. T. auch als Kürzel für Anzeigen, Banner im Internet u. a. Werbemittel genutzt.

Added Value:

Zusatznutzen eines Produktes.

Adopter:

Käufer bzw. Übernehmer einer Innovation.

Affiliate-Marketing:

Link auf einer Partner-Website, um potenzielle Neukunden auf die eigene Homepage zu bewegen. Unterschied zu Bannerwerbung durch andere Abrechnungsmodelle und stärkere inhaltliche Integration.

Agenda Setting:

Kommunikationswissenschaftliche Theorie, die beschreibt, in welcher Form Unternehmen oder Organisationen versuchen, über die Medien die Tagesaktualität bzw. die Tagesordnung der öffentlichen (politischen) Diskussion zu prägen.

Aided Recall:

Gestützte Erinnerung (mittels vorgelegten Markenlogos, Anzeigen o. Ä. abgefragt).

Ambush-Marketing:

Begriff aus dem Sponsoring für Maßnahmen, bei denen Unternehmen versuchen, an einem Event als Trittbrettfahrer zu partizipieren, ohne als Sponsor zu bezahlen (z. B. durch Werbung in der Nähe des Veranstaltungsortes, mit angelehnten Begriffen usf.).

Audit:

Begriff für ein systematisches und unabhängiges Kontrollverfahren, besonders häufig in den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Qualitätssicherung genutzt.

Auktionen:

Gemeinschaftliche Verkaufsveranstaltung, bei der mehrere Akteure Gebote abgeben können. In unterschiedlicher Form (offen oder verdeckt, Gebote durch Anbieter oder Nachfrager, persönlich oder online usf.) durchführbar.

Ausschließlichkeitsbindung:

Vertragsklausel, die Händler oder Lieferant in der Wahl der Geschäftspartner einengt. Bei Alleinvertriebsverträgen werden Handelsunternehmen bestimmte Gebiete (Gebietsschutz) oder Kundengruppen (Kundenschutz) vorbehalten. Eine Bezugsbindung zwingt 285 einen Händler, ein bestimmtes Produkt bei einem vorgeschriebenen Lieferanten zu beziehen (Konkurrenzausschluss).

Awareness:

Bekanntheitsgrad einer Marke oder eines Unternehmens.

Balanced Scorecard:

Planungs- und Controlling-Tool, der neben finanzwirtschaftlichen Größen auch Kunden-, Mitarbeiter- und Prozesskriterien integriert.

Banner:

Anzeige im Internet mit Hyperlink. Bedarfsberater: Nicht kommerziell orientierte Personen, bei denen der Ratsuchende im Allgemeinen Sachverstand und Uneigennützigkeit erwartet (z. B. Ärzte, Makler, Rechtsanwälte usf.).

Below the line:

Verkaufsförderungsmaßnahmen (POS-Marketing) und andere nicht klassische Kommunikationsmaßnahmen.

Blind-Test:

Bewertung eines Produktes mit verdecktem Markennamen. Blog: Weblog (auch Blog) ist ein thematischer „Nachrichtendienst“, der online publiziert und ähnlich wie ein Tagebuch („Web-Logbuch“) in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird.

Blog-Analyse:

Marktforschungsmethode zur Auswertung der Kommunikation in Internet-Blogs.

Brainstorming:

Methode der Ideengenerierung, bei der spontane Einfälle zur Lösung einer Problematik in einer offenen und kritikfreien Diskussionsrunde zusammengetragen werden.

Branchenstrukturanalyse:

Weitgefasste Analyse der Wettbewerbssituation in einer Branche, die nicht nur aktuelle und potenzielle Konkurrenten sowie mögliche Ersatzprodukte, sondern auch Lieferanten und Abnehmer einbezieht.

Briefing:

Anweisung/Instruktion – prägnante Zusammenfassung alle Informationen durch den Auftraggeber, die eine Marketingagentur für die Lösung des Kommunikationsproblems benötigt (Ausgangslage, Ziele, Budget, Zeitplan, Kontrollgrößen usf.).

Buzz-Marketing:

Maßnahmen der Meinungsführerkommunikation, um Mund-zu-Mund-Kommunikation zwischen den Konsumenten hervorzurufen, die sich über ein neues Produkt austauschen sollen (buzz=brummen, schwirren).

Campaigning:

Strategisch angelegte Kommunikation, die von einem Positionierungsziel ausgehend versucht, dramaturgisch angelegte Kommunikationsinhalte über verschiedenste Kanäle zu streuen.

CAPI:

Persönliche Befragung mit Laptop (Computer Assisted Personal Interview)

Category Management:

Zusammenarbeit zwischen einem führenden Hersteller (Category-Leader) und einem Handelskunden im Bereich des Handels-Marketings.

CATI:

Telefonische Marktforschung am PC (Computer Assisted Telephone Interview)

Click Through Rate:

Verhältnis der Clicks auf einen Hyperlink zu den Einblendungen des Links.

Clusteranalyse:

Multivariates Verfahren, bei dem bestimmte Objekte bzw. Personen zu möglichst homogenen Gruppen zusammengefasst werden (Beispiel Ernährungscluster zum Selbertesten bei https://ernaehrungsstudio.nestle.de/TippsTools/Checks/Ernaehrungstypentest.htm).

Co-Branding:

Marken von zwei Unternehmen auf einem Produkt.

Communities (virtuelle):

Soziale Gemeinschaften im Internet (StudiVZ u. Ä.).

Conjointanalyse:

Multivariates Verfahren, bei dem aus globalen Urteilen über Stimuli (z.B. Produkte) Nutzenbeiträge einzelner Merkmale ermittelt werden. Besonders für die Produkt- und Preispolitik geeignet (vgl. das Internet-Forschernetz https://www.conjointanalysis.net/)

Convenience Store:

Betriebsform des Einzelhandels, praktische Naheinkaufsmöglichkeit (Tankstelle, Kiosk usf.).

Copy-Strategie:

Kurzgefasste Werbekonzeption, Teil des Briefings, insbesondere Ziel, Produktversprechen/Consumer Benefit, Kaufbegründung/Reason Why, USP und Tonality.

Copy-Test:

Verfahren der Werbeforschung zur Messung der Wirkung von Anzeigen unter Vorlage des gesamten Werbeträgers (z. B. einer Zeitschrift)

Corporate Identity:

Gestaltung eines geschlossenen Erscheinungsbildes eines Unternehmens in der Öffentlichkeit und nach innen.

Corporate Social Responsibility:

Übernahme sozialer Verantwortung in der Gesellschaft durch ein Unternehmen.

Country of Origin-Effekt:

Wirkung der Herkunftsbezeichnung (des Herstellungslandes) eines Produktes, made in.

Cross Selling:

Maßnahmen zum Verkauf zusätzlicher Produkte an einen Kunden.

Customer Lifetime Value:

Ertragspotenzial, wenn der Kunde dem Anbieter lebenslang treu bleibt.

Customer Relationship Marketing:

Managementkonzept zur Kundenbindung, insbesondere der langfristigen und besonders profitablen Abnehmer.

Data Mining:

Einsatz verschiedener multivariater statistischer Verfahren im Database Marketing, um in
großen Datenbeständen neue Zusammenhänge (z. B. Kundengruppen) zu identifizieren.

Database Marketing:

Aufbau umfassender Kundendatenbanken und ihre Nutzung für ein Direktmarketing..

Deckungsbeitrag:

Teil des Erlöses, der nach Abzug der einem Erlösobjekt direkt zurechenbaren Kosten (Einzelkosten) oder der variablen Kosten (Grenzkosten) zur Deckung aller anderen Kosten und als Gewinn verbleibt.

Differenzierungsstrategie:

Gewinnung eines Wettbewerbsvorteils durch Abhebung von der Konkurrenz.

Diffusionsforschung:

Forschungsrichtung, die sich mit dem Verbreitungsprozess von Neuerungen beschäftigt.

Disintermediation:

Ausschaltung einer Wertschöpfungsstufe durch Direktabsatz/-bezug (z. B. Überspringen des Handels durch E-Commerce).

Diversifikation:

Ausweitung der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens auf neue Produkte in neuen Märkten.

Dual-Brand:

Zwei Marken eines Unternehmens auf einem Produkt.

Distributionsquote:

Anzahl der das Produkt führenden Geschäfte in Bezug auf alle geeigneten Geschäfte. Angesichts der unterschiedlichen Größe der Outlets häufig auch auf den Umsatzanteil der Handelsunternehmen bezogen (=gewichtete Distributionsquote).

Economies of scale:

Skalenvorteile, weil mit zunehmender Betriebsgröße mehrere Effekte zur Stückkostenreduktion
beitragen: Verteilung der Fixkosten auf mehrere Einheiten bei nicht teilbaren Anlagen,
effizientere Großanlagen, günstigere Beschaffungspreise für die Rohwaren, Lernvorteile usf.

Economies of scope:

Verbundvorteile bei der Produktion verschiedener Produkte in einem Unternehmen
(z. B. gemeinsame Maschinennutzung).

Eye-Tracking:

Blickaufzeichnungsgerät, mit dessen Hilfe der Blickverlauf von Probanden bei Anzeigen,
Werbespots, Homepages u. Ä. gemessen werden kann (Werbewirkungstest) – Beispiel Martini
Werbespot http://www.youtube.com/watch?v=v0xG1xQTf9E

Faktorenanalyse:

Multivariates Verfahren, um verschiedene Fragen (Items), die von den Probanden ähnlich beantwortet wurden, zu einer Hintergrunddimension zusammenzufassen.

Fast Moving Consumer Goods (FMCG):

Schnell drehende Konsumgüter, alle Artikel, die über den Lebensmitteleinzelhandel vertrieben werden (Lebensmittel, Waschmittel, Drogeriewaren usw.).

Filialunternehmen:

Handelsunternehmen, zu dem mindestens fünf Geschäfte gehören.

Frame:

Interpretationsrahmen/Deutungsrahmen eines Individuums oder der Medien.

Franchising:

Ein Franchisegeber entwickelt ein System (insb. Gastronomie, Handel) und vergibt gegen eine Eintrittsgebühr und eine umsatzabhängige Gebühr einem Franchisenehmer eine Lizenz zur Nutzung dieses Konzeptes und der dazu gehörenden Waren nach strengen Vorgaben.

Fundraising:

Spendengewinnung bei Non-Profit-Organisationen.

Gatekeeper:

Engl. „Türhüter“ oder „Schleusenwärter“. Person oder Organisation, die in einer Geschäftsbeziehung eine bestimmende Rolle einnimmt und über die Weitergabe von Informationen oder Waren entscheidet.

Gefangenen-Dilemma:

Spieltheoretische Anreizsituation, in der das eigentlich für alle Beteiligten positive kooperative Verhalten aufgrund des Rationalverhaltens der Einzelnen nicht zustande kommt oder labil ist.

Gemeinkosten:

Kosten, die durch mehrere Produkte oder Produktgruppen gemeinsam hervorgerufen werden und deshalb nicht direkt (verursachungsgerecht) auf diese verteilt werden können (Gegensatz: Einzelkosten).

Gemeinschafts-Marketing:

Marketingmaßnahmen für eine gesamte Branche oder eine größere Gruppe
von Unternehmen, häufig in Form von generischer Werbung (Werbung für eine Produktart, z. B. bestimmte Lebensmittel).

Global Sourcing:

Betriebliches Beschaffungskonzept, das auf den weltweiten Einkauf der notwendigen Einsatzgüter setzt und dadurch Kostenvorteile erzielen will.

Global Marketing:

Internationalisierungsstrategie, bei der die verschiedenen Ländermärkte (fast) vollständig standardisiert bearbeitet werden.

Großhandel:

Handelsunternehmen mit der (Haupt-)Zielgruppe institutionelle Abnehmer (nicht Endverbraucher, dann Einzelhandel)

Grundgesamtheit:

Zielgruppe einer Befragung, aus der eine Stichprobe gezogen wird.

Gruppendiskussion:

Qualitative Marktforschungsmethode, bei der mehrere Personen gleichzeitig durch einen geschulten Moderator zu einem Thema befragt werden, wobei besonders Prozesse der sozialen Meinungsbildung erforscht werden sollen (Synonym: Fokus Group Studie).

GWB:

Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen.

 

Habitualisierung:

Gewohnheitsmäßiges (Kauf-)Verhalten.

Halo-Effekt:

Heiligenschein-Effekt, positive Ausstrahlung einer Eigenschaft, die andere Einschätzungen überdeckt.

Handelsmarken:

Handelsunternehmen als Markeneigner. Produziert werden sie i.d.R. allerdings durch Hersteller. Nur in Ausnahmefällen tritt der Handel selbst als Produzent auf.

Handels-Panel:

Erhebung von Wareneingangs- und Ausgangsdaten bei möglichst repräsentativ ausgewählten Handelsbetrieben, um daraus Marktinformationen für Hersteller zu gewinnen.

Handelsspanne:

Differenz zwischen dem Ein- und dem Verkaufspreis eines Handelsunternehmens, bezogen auf den Ein- oder Verkaufspreis, in Prozent (als Betrag=Rohertrag).

Home-Use-Test:

Marktforschungsmethode; Test von Neuprodukten zu Hause in der realistischen Einsatzsituation.

Hybrid-Strategie:

Wettbewerbsstrategie, die Aspekte der Kostenführerschaft und der Differenzierung kombiniert.

Hypothetisches Konstrukt:

Bezeichnung der psychologischen Konsumforschung für verschiedene Wahrnehmungs- und Denkmuster, die sich im Kopf des Nachfragers abspielen und deshalb nicht direkt beobachtet werden können.

Image:

Gesamtheit aller subjektiven Vorstellungen einer Person von einem Objekt oder einer Person, die sich im Laufe der Zeit verdichten und dann eine wichtige Orientierungsfunktion erfüllen.

Imagetransfer:

Übertragung eines Vorstellungsbildes von einem Objekt auf ein anderes (z. B. Markentransfer).

Informationsökonomie:

Teilgebiet der Neuen Institutionenökonomie, die sich mit der Funktionsweise von Marktprozessen bei asymmetrischer Informationsverteilung zwischen den Marktseiten beschäftigt.

Ingredient Branding:

Begleitende Vorproduktmarke. Marke eines Rohstoffs oder Vorproduktes, die auf dem Endprodukt erscheint („Intel Inside“).

Inhaltsanalyse:

Forschungsmethode in der Öffentlichkeitsarbeit zur (quantitativen oder qualitativen) Erfassung der Berichterstattung in den Medien.

Integrierte Kommunikation:

Abstimmung der verschiedenen Kommunikationsinstrumente.

Investor Relations:

Teilgebiet der Öffentlichkeitsarbeit mit der Zielgruppe Kapitalgeber.

Involvement:

Bezeichnung für das situative oder produktbezogene Kaufengagement einer Person, d.h. für das Interesse, die Bereitschaft zur Informationsaufnahme und das emotionale Engagement.

Irradiationseffekt:

Ausstrahlung einer Eigenschaft auf die Bewertung anderer.

Issues-Management:

Teilgebiet der Öffentlichkeitsarbeit zur gezielten und frühzeitigen Analyse und Beeinflussung von öffentlich diskutierten Themen.

IVW:

Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, ermittelt Auflage und Verbreitungsdaten verschiedener Werbeträger (Zeitschriften, Zeitungen, Plakate, Kino)

Joint Ventures:

Gemeinschaftsgründung eines neuen Unternehmens durch mindestens zwei Unternehmen.

Just-in-time:

Logistisches Prinzip, nach dem die Anlieferung von Werkstoffen (Bauteile, Rohstoffe, etc.) genau dann erfolgen soll, wenn sie im Unternehmen benötigt werden.

Kartell:

Zusammenarbeit von rechtlich selbständig bleibenden Unternehmen, die konkurrierende Leistungen anbieten und den Wettbewerb beschränken wollen. Durch das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung i. A. untersagt.

Kaufentscheidungsprozess, extensiv:

Ausgiebige Informationssuche und Alternativenbewertung beim Einkauf.

Kaufentscheidungsprozess, habitualisiert:

Gewohnheitsmäßiges Einkaufen.

Kaufentscheidungsprozess, impulsiv:

Einkaufen ohne vorherige Planung, spontan.

Kaufentscheidungsprozess, limitational:

Begrenzte Informationssuche und Alternativenbewertung beim Einkauf.

Käufermärkte:

Märkte, auf denen das Angebot die Nachfrage übertrifft, so dass Nachfrager (Käufer) in der günstigeren Situation sind und entsprechend umworben werden. Die Nachfrage bildet einen Engpassfaktor zur Steigerung der Umsätze (Gegenteil: Verkäufermärkte).

Kaufrisiko:

Wahrgenommene Unsicherheit beim Einkauf, die häufig risikoreduzierende Verhaltensweisen auslöst (z. B. Vertrauen auf bekannte Marke, Nutzung eines Gütesiegels).

Key Account Management:

Organisationsform im Vertrieb. Person oder Team, zuständig für die komplette
Absatzbetreuung eines Großkunden (Schlüsselkundenmanagement).

Kognitive Dissonanz:

Psychologisches Motiv, sich widersprechende Einstellungen und Wahrnehmungen miteinander in Einklang zu bringen, z. B. durch Verdrängung, neue Informationssuche, Verhaltensänderung
usw.

Konsumerismus:

Gesellschaftliche Bewegung, die aus der Kritik am Marketing und dessen ggf. verbraucherschädigenden Verhaltensweisen entstanden ist.

Kontakter:

Mitarbeiter einer Kommunikationsagentur, die als Bindeglied zwischen Kunde und Agentur arbeiten und für die konzeptionelle Seite der Betreuung zuständig sind.

Korrelationsanalyse:

Bivariates Verfahren, um den Zusammenhang zwischen zwei intervallskalierten bzw. metrischen Variablen miteinander zu vergleichen.

Korrelationswert:

Gibt die Wechselbeziehung zwischen zwei sich verändernden Größen an. Der Korrelationswert kann zwischen 0 (kein Zusammenhang) und 1 bzw. -1 (vollständiger positiver oder negativer Zusammenhang) liegen.

Kosten, versunkene (sunk costs):

Irreversible Kosten, die in Form von Geld oder Zeit in Projekte eingeflossen
sind und nicht zurückgeholt werden können, unabhängig von einer heutigen Entscheidung.

Kreativitätstechniken:

Instrumente des Innovationsmanagements zur Findung von neuen Ideen.

Kreuzpreiselastizitäte:

Änderung der nachgefragten Menge eines Gutes bei Preisänderung eines anderen Gutes; positiver Wert zeigt Substitution, negativer Wert Komplementarität.

Kreuztabelle:

Bivariates Verfahren, um den Zusammenhang zwischen zwei nominalen bzw. ordinalen Variablen zu vergleichen.

Laddering-Analyse:

Qualitatives Marktforschungsverfahren, bei der durch eine Reihe von „Warum-
Fragen“ versucht wird, von den konkreten Eigenschaften, die ein Produkt für einen Probanden erfüllen soll, auf die dahinter stehenden Nutzenkomponenten und Werthaltungen zu schließen.

Launch:

Einführung eines neuen Produktes oder einer neuen Werbekampagne.

Layer Ad:

Werbeanzeigen im Internet, die sich über eine Website oder Teile davon schieben.

Leapfrogging:

Verhaltensweise der Kunden, bei denen diese bewusst eine technologische Generation überspringen und auf die nächste technologisch leistungsfähigere Produktgeneration setzen.

Lebensstil:

Relativ dauerhafte Verhaltens- und Selbstdarstellungsmuster, nach denen Gruppen von Menschen ihr Alltagsleben organisieren, d.h. wie sie ihre Zeit verbringen und welche Interessen und Einstellungen sie haben (verbreitet: AIO-Modell=activities, interest, opionion).

Leitfadengespräch:

Marktforschungsmethode, bei der Probanden auf Basis eines Interviewleitfadens qualitativ befragt werden.

Leitmedien:

Wichtige Medien, die über Teilöffentlichkeiten hinausgreifen und das Agenda Setting besonders prägen, weil sich andere Medien in ihrer Themenwahl an ihnen orientieren (zum Beispiel die Tagesthemen, der Spiegel).

Likert-Skala:

Frageform, bei der ein Statement befürwortet oder abgelehnt werden kann.

Listbroking:

Verkauf bzw. Vermietung von Personendaten zum Direktmarketing.

Litigation-PR:

Form der PR während eines juristischen Verfahrens, um die Reputation des Mandanten in der Öffentlichkeit und bei Gericht zu verbessern.

Lobbying (Lobbyismus):

Gezielte Beeinflussung des politischen Entscheidungsprozesses durch Organisationen bzw. Interessengruppen.

Logfile:

Protokolldatei eines Servers, Basis für die Auswertung des Internet-Marketings.

 

Mailing:

Direktwerbung per Post.

Markenartikel:

Marke mit hohem Bekanntheitsgrad, i. d. R. auf Herstellermarken bezogen.

Markenerweiterung:

Übertragung einer Marke auf eine neue Produktgruppe (brand extension).

Markenlizensierung:

Inhaber eines Markenrechts räumt einem anderen Unternehmen das Nutzungsrechtan der Marke in einer anderen Warengruppe ein.

Markenwert:

Ökonomischer Wert einer Marke, i. d. R. nicht bilanzierungsfähig (auch: Brand Equity).

Market-based View:

Theorierichtung der Wettbewerbsforschung, nach der die Marktbedingungen (die Branchenstruktur) die Auswahl der geeigneten Strategie bestimmt.

Marketingführerschaft:

Unternehmen mit einer dominierenden Rolle in der Wertschöpfungskette (im Vertikalwettbewerb).

Marketing-Mix:

Abstimmung der verschiedenen Marketinginstrumente.

Marktforschung:

Marktforschung umfasst die zielgerichtete Erhebung und entscheidungsbezogene Verdichtung von managementrelevanten Informationen. Sie kann sich auf bereits vorliegende Daten beziehen (Sekundärforschung) oder durch Beobachtung bzw. Befragung eigene Informationen erheben (Primärforschung).

Marktsegment:

Teilbereich eines Marktes, der sich durch eine homogene Zielgruppe auszeichnet. Die Zielgruppe sollte sich möglichst deutlich von anderen Kundengruppen abheben und gezielt mit einem spezifischen Marketing-Mix angesprochen werden können.

Marktsegmentierung:

Gezielte Ansprache von Zielgruppen, die auf Basis von soziodemographischen,
psychographischen und/oder verhaltensorientierten Merkmalen abgegrenzt sind.

Mäzen:

Wohlhabender Förderer, insbesondere Kunstfreund und Geldgeber für kulturelle Zwecke; benannt nach dem Römer Gaius Cilnius Maecenas (69 - 8 v. Chr.).

Mediadaten:

Von Verlagen in regelmäßigen Abständen herausgegeben Informationen zu ihren Publikationen (Erscheinungsweise, Verbreitungsgebiet, Reichweite, Leserschaft, Anzeigenpreise, redaktionelle Themenpläne usf.).

Median:

Univariates Verfahren; Zentralwert, d. h. derjenige Wert, der bei einer Variable, die der Größe nach geordnet wird, in der Mitte liegt.

Medienresonanzanalyse:

Controllingmethode, bei der die Erfolge der Öffentlichkeitsarbeit durch Auswertung der Medien (Anzahl und Inhalt der Berichte) ausgewertet wird.

Mehrkanal-Strategie:

Nutzung unterschiedlicher Absatzwege (Absatzkanäle) für ein Produkt parallel.

Mehrmarken-Strategie:

Nutzung unterschiedlicher Marken für verschiedene Markt- bzw. Preissegmente.

Meinungsführer (Opinion Leader)::

Personen im sozialen Umfeld mit Fachkompetenz und Kommunikationsstärke,
die bei bestimmten Themen auf die Einstellungen ihres Umfeldes Einfluss nehmen.

Mischkalkulation:

Einige Produkte werden besonders günstig angeboten (Sonderangebote, Lockvogelangebote), um gleichzeitig andere - besser kalkulierte – mit verkaufen zu können.

Mittelwert:

Univariates Verfahren; Summe der Einzelwerte bei einer Variablen, geteilt durch die Anzahl der Befragten (arithmetisches Mittel).

Mobile-Marketing:

Maßnahmen unter Nutzung mobiler Endgeräte, insb. des Handys.

Moskito-Marketing:

Low-Budget-Kommunikation von kleineren Unternehmen, um mit unüblichen Maßnahmen trotz geringen Werbeetats Aufmerksamkeit zu erringen, z. B. durch unübliche Kommunikationsformen wie Kreidebeschriftung auf der Straße.

Mystery-Shopping:

Verdeckte Testkäufe im Handel zur Überprüfung der Serviceorientierung des Verkaufspersonals.

Nachfragemacht:

Machtübergewicht der abnehmenden Seite in einer Wertschöpfungskette.

Nachrichtenwertfaktoren:

Kriterien, nach denen sich Journalisten bei der Auswahl der ihnen publikationswürdig erscheinenden Meldungen aus der erheblich größeren Menge aller Ereignisse leiten lassen.

Neoklassisches Gut:

Ware, deren Qualität in irgendeiner Form standardisiert und damit vollständig
transparent ist.

Neue Institutionenökonomie:

Ökonomische Theorierichtung als Weiterentwicklung der Neoklassik. Die
NIÖ gibt die neoklassischen Prämissen der vollständigen Markttransparenz, ehrlicher Akteure, unendlich schneller Reaktionsgeschwindigkeit und homogener Produkte auf und analysiert stattdessen Märkte mit asymmetrischer Wissensverteilung, opportunistischen Akteuren und Transaktionskosten.

Neue Politische Ökonomie:

Theorierichtung der Ökonomie, die sich mit dem Verhalten von politischen
Entscheidungsträgern beschäftigt und versucht, deren Handlungen als Stimmenmaximierungsverhalten auf dem Markt für Wählerstimmen zu erklären.

Neuro-Marketing:

Nutzung apparativer medizinischer Verfahren zur Messung von Hirnleistungen mit dem Ziel, Reaktionen auf Marketingmaßnahmen sichtbar zu machen (MRT, EEG usf.).

Nielsen-Gebiete:

Einteilung Deutschlands in sieben Gebiete als Grundlage der Distributionsplanung, in der Praxis sehr verbreitet.

Non-Business-Marketing:

Übertragung der unternehmensbezogenen Marketing-Lehre auf nichtkommerzielle Institutionen.

 

Öko-Marketing:

Marktorientierter Ansatz der Unternehmensführung, der betriebswirtschaftliche und ökologische Ziele zugleich zu erreichen sucht.

Omnibus-Umfrage:

Regelmäßige Mehrthemenfrage eines Marktforschungsunternehmens, bei der sich jeweils mehrere Kunden mit einigen eigenen Fragen beteiligen können.

Outsourcing:

Auslagerung von Tätigkeiten auf Lieferanten, Absatzmittler oder Absatzhelfer zur Konzentration auf die Kernkompetenz der Unternehmung.

Page Impressions:

Kennzahl der Internet-Werbe-Erfolgskontrolle: Sichtkontakte mit einer Website.

Panel, geschultes:

10 bis 12 im Hinblick auf ihre sensorischen Fähigkeiten geschulte Verbraucher, die Produkte vergleichend sensorisch beschreiben und bewerten.

Penetration Policy:

Niedrigpreiseinführung eines Neuproduktes mit dem Ziel, schnell eine hohe Marktdurchdringung zu erreichen.

Pitch:

Wettbewerbspräsentation von Agenturen (Werbung, PR usf.) um einen Kunden (einen Auftrag).

Polaritätenprofil:

Graphische Imagedarstellung auf Basis eines semantischen Differentials.

Portfolio-Analyse:

Simultane Analyse eines Entscheidungsobjektes unter Ertrags- und Risikogesichtspunkten.

Potemkin-Gut:

Nicht nur die Nachfrager, sondern alle externen Beobachter können unter den gegebenen Bedingungen – auch bei noch so hohen Transaktionskosten – keine Qualitätseinschätzung dieses Produktes (einer Produkteigenschaft) vornehmen.

Preisagenten:

Online-Suchmaschinen, die das günstigste Angebot im Internet herausfinden (z. B. www.billiger.de).

Preisbündelung:

Kombiniertes Angebot von mehreren Produkten/Dienstleistungen in einem Gesamtpaket (Bündel).

Preisdifferenzierung:

Preisbezogene Marktsegmentierung: Unterschiedlicher Preis für ein Produkt, je nach Kaufzeitpunkt, Käufer, Ort, Verwendungszweck oder Abnahmemenge.

Preiselastizität:

Änderung der nachgefragten Menge bei einer Preisänderung dieses Gutes (Eigenpreiselastizität).

Pretest:

Überprüfung eines Fragebogens auf Formulierungsschwächen und andere Schwächen.

Produktionsprogramm:

Alle Produkte eines Herstellers.

Produktlebenszyklus:

Entwicklung eines Produktes von der ersten Produktidee bis zur Markteinführung (= Entstehungszyklus) sowie von der Markteinführung bis zur Herausnahme aus dem Markt und der Entsorgung (= Marktzyklus).

Produktlinienerweiterung:

Einführung neuer ähnlicher Produkte unter der bereits bekannten Marke (Markentransfer) in einer Produktkategorie (Product Line Extension).

Produkt-Management:

Organisationsform im Marketing: Person oder Team, zuständig für die komplette Betreuung eines wichtigen Produktes, einer Produktgruppe (Category-Management) oder einer Marke (Brand-Management).

Produkt-Markt-Matrix:

4-Felder-Matrix (Produkte: alt-neu; Märkte alt-neu), die die Wachstumsmöglichkeiten eines Unternehmens verdeutlicht. Während Produktinnovationen noch eng an den bisherigen Kernkompetenzen ansetzen, wird der Zusammenhang bei Marktentwicklung und speziell bei Diversifikation zunehmend loser (Z-Strategie).

Produkt-Ökobilanz (LCA)::

Zusammenstellung und Beurteilung der Input- und Outputflüsse und der potenziellen
Umweltwirkungen eines Produktsystems im Verlauf seines Lebenswegs (ISO 14 040). Die Ökobilanz, englisch Life Cycle Analysis (LCA), dient dem möglichst umfassenden Vergleich der Umweltauswirkungen zweier oder mehrerer unterschiedlicher Produkte, Systeme, Verfahren oder Verhaltensweisen.

Produktpositionierung:

Bewertung von Produkten oder Marken hinsichtlich der zentralen kaufrelevanten
Eigenschaften durch die Nachfrager. Das Angebot soll möglichst den Idealvorstellungen der Nachfrager (bzw. eines Abnehmerclusters) angepasst werden (Idealimage) und sich möglichst weit von den Positionen der Wettbewerber entfernen. Ziel ist ein eigenständiges Profil (USP).

Public Affairs:

Teilgebiet der Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, auf öffentliche Themen und insbesondere politische Entscheidungen Einfluss zu nehmen.

Random-Stichprobe:

Verfahren zur Auswahl von Befragten in der Marktforschung, bei der jedes Individuumder Grundgesamtheit die statistisch gleiche Wahrscheinlichkeit der Teilnahme hat (Zufallsstichprobe).

Rangordnungs-Skala:

Frageform, bei der eine Rangreihung von Alternativen vorgenommen wird.

Rational Choice Modelle:

Erweiterte ökonomische Perspektive, die auch Transaktions- und Opportunitätskosten zur Erklärung des Verhaltens einbezieht.

Reaktanz:

Psychologisches Motiv, Widerstand gegen Einschränkungen der eigenen Handlungsfreiheit zu leisten.

Reason Why:

Begründung des Produktversprechens in der Werbung.

Regressionsanalyse:

Bi- bzw. multivariates Verfahren, um den Einfluss von einer bzw. mehreren unabhängigen Variablen auf eine abhängige (zu erklärende) Größe zu messen.

Reichweite:

Diese Werbekennziffer gibt an, wie viel Prozent der Bevölkerung ein Medium wahrnehmen. Die Reichweite eines Printmediums wird in Lesern pro Ausgabe (LpA) angegeben.

Relationship View:

Theorierichtung der Wettbewerbsforschung, nach der die Geschäftsbeziehungen (die Geschäftspartner) die Auswahl der geeigneten Strategie bestimmen.

Relaunch:

Grundlegende Überarbeitung eines etablierten Produktes.

Relevant Set:Marken, die ein Verbraucher in die engere Auswahl zieht.

Preiselastizität:

Änderung der nachgefragten Menge bei einer Preisänderung dieses Gutes (Eigenpreiselastizität).

Resource-based View:

Theorierichtung der Wettbewerbsforschung, nach der die unternehmensinternen Stärken und Schwächen (die Kernkompetenzen) die Auswahl der geeigneten Strategie bestimmen.

Risikokommunikation:

Kommunikationswissenschaftliche Forschungsrichtung, die sich mit der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um kontroverse Technologien beschäftigt (Kernenergie, Gentechnik usf.).

 

SB-Warenhaus:

Betriebsform des Lebensmitteleinzelhandels mit sehr breitem und tiefem Sortiment, großer Verkaufsfläche (> 4.000 qm), größerem Non-Food-Anteil, Autokundenorientiert und hoher Sonderangebotsintensität (z. B. Real, Kaufland).

Sensitivitätsanalyse:

Quantitative oder qualitative Überprüfung der Auswirkungen von Änderungen von Planungsgrundlagen auf das Planungsergebnis. Überprüft wird die Stabilität des Ergebnisses bei veränderten Parametern.

Shareholder Value:

Konsequente Orientierung der Unternehmensführung an der Steigerung des Unternehmenswertes aus Sicht der Anteilseigner (des Kapitalmarktes).

Shareholder:

Anteilseigner eines Unternehmens, Aktionär.

Skimming Policy:

Hochpreiseinführung eines Neuproduktes mit dem Ziel, die Preisbereitschaft der innovativen Kunden abzuschöpfen.

Social-Marketing:

Übertragung der unternehmensbezogenen Marketing-Lehre auf die Vermarktung sozialer Ideen bzw. gesellschaftlicher Anliegen.

Sortimentsbreite:

Anzahl der verschiedenen Warengruppen, die ein Händler führt.

Sortimentstiefe:

Anzahl der verschiedenen Artikel bzw. Sorten in einer Warengruppe, die ein Händler führt.

Sponsoring:

Materielle Förderung, die auf immaterielle Gegenleistungen, beispielsweise in Form von Imageaufwertung, angelegt ist.

Stakeholder:

Jede Person oder Institution, die ein spezielles Interesse an den Handlungen eines Unternehmens hat.

Store Check:

Erhebung im Einzelhandel, um Sortiment, Platzierung von Artikeln u. Ä. zu überprüfen.

Strategische Allianz:

Langfristig angelegte Zusammenarbeit (Kooperation) zwischen zwei oder mehreren Unternehmen mit ähnlich starker Ausgangsposition (z. B. Joint Venture).

Strategisches Geschäftsfeld:

Teileinheiten eines Unternehmens, für die sich separate Strategien entwickeln
lassen. Diese Einheiten können ggf. auch organisatorisch zusammengefasst werden.

Strategisches Netzwerk:

Langfristig angelegte Zusammenarbeit (Kooperation) zwischen einem führenden (fokalen) Unternehmen und mehreren weiteren Unternehmen (z. B. Franchising).

SWOT-Analyse:

Akronym für die Verknüpfung unternehmensinterner Stärken (strengths) und Schwächen (weaknesses) mit den unternehmensexternen Chancen (opportunities) und Risiken (threats).

Szenario-Analyse:

Breit angelegte Zukunftsstudie, in der extrem positive wie negative Entwicklungen sowie ein wahrscheinlicher Entwicklungspfad analysiert werden.

 

Tachistoskop:

Gerät, mit dem ein Objekt sehr kurzzeitig gezeigt werden kann, um die Wirkung einer flüchtigen Betrachtung zu messen, heute erfolgt dies computergestützt (Werbetest, Produkttest, Verpackungstest usf.).

Tagcloud:

Begriffsanordnung auf einer Website, bei der häufig aufgerufene Begriffe größer dargestellt werden.

Target-Costing bzw. -Pricing:

Zielkostenanalyse, bei der die Produktentwicklung von dem am Markt erzielbaren Preis geleitet wird.

Testimonial:

Bekannte Persönlichkeit, die in der Werbung ein Produkt empfiehlt.

Tonality:

Grundton (Atmosphäre, Stil) einer Werbebotschaft.

Trade-Marketing:

Handelsgerichtetes Marketing von Herstellern.

Transaktionskosten:

Kosten, die bei der Übertragung von Verfügungsrechten entstehen.

Transnationales Unternehmen:

Strategie des internationalen Marketings, auf Basis einer Netzwerkstruktur
und durch Modularisierung die Vorteile nationaler Anpassungen und des Global Marketing zu kombinieren.

Usability:

Benutzerfreundlichkeit einer Website.

USP (Unique Selling Proposition, einzigartiges Produktversprechen):

Bezeichnung für den zentralen Leistungsvorteil eines Produktes aus Sicht der Nachfrager, der es unverwechselbar und schwer imitierbar macht sowie dauerhaft verteidigt werden kann.

Unaided Recall:

Ungestützte Erinnerung an eine Werbeanzeige, Marke o. Ä.

UWG:

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

 

Virales Marketing:

Versuch, Mund-zu-Mund-Werbung durch die Kunden zu stimulieren.

Web 2.0:

Bezeichnung für interaktive Web-Inhalte (Wikis, Communities, Kundenbewertungen usf.).

Wertschöpfungskette:

Gesamtheit aller Stufen der Produktion und Distribution eines Produktes von der Rohstoffgewinnung bis zum Endverbraucher.

Wertschöpfungstiefe:

Anteil des vom eigenen Unternehmen erzeugten Wertschöpfungsanteils am Umsatz.

Window of opportunity:

Gelegenheitsfenster – Zeitspanne, in der ein Ereignis/eine Debatte noch unterschiedliche Verläufe nehmen kann und besonders gut beeinflusst werden kann.

Win-win-Situation:

Spieltheoretische Bezeichnung für eine Ausgangslage, die eine Besserstellung aller Beteiligten zulässt (im Gegensatz z. B. zu Konstantsummenspielen, bei denen der Gewinn der einen Seite zu Verlusten der anderen führt).

 

Yield-Management:

Ertragsmanagement, bei dem Preise und Kapazitätsauslastung in fixkostenintensiven Branchen simultan optimiert werden (Beispiel Billigfluglinien, bei denen für einen bestimmten Flug sehr unterschiedliche Preise in Abhängigkeit von Zeitpunkt und Auslastung verlangt werden).

Zertifizierung:

Kontrolle eines Unternehmens durch eine neutrale Kontrollorganisation auf Basis eines anerkannten Standards.