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Erfolgsfaktoren im Transformationsprozess: digitale Innovationen durchsetzen

Die Digitalisierung der letzten Jahrzehnte hat die Menschen und ihre Umwelt verändert. Unternehmen sind gezwungen, ihre eigene Arbeitsweise der Wertschöpfung im digitalen Zeitalter anzupassen. Diese Aufgabe darf jedoch nicht als zeitlich begrenzt angesehen werden. Der Prozess der innerbetrieblichen Veränderung muss mit dem ständig weitergehenden technischen Fortschritt Schritt halten.

Diese Ausrichtung aller Geschäftsmodelle und betrieblichen Prozesse, aller Dienstleistungen und Produkte auf die Bedingungen einer vollständig vernetzten digitalen Umwelt wird als digitale Transformation bezeichnet. Für die erfolgreiche Bewältigung dieser Herausforderung müssen in den Unternehmen jedoch die Voraussetzungen erst geschaffen werden. Nur wenn es gelingt, innerhalb der betrieblichen Strukturen die Veränderungsdynamik zu steigern und den Transformationsprozess zu optimieren, wird die Wettbewerbsfähigkeit und damit letztendlich das Überleben des Unternehmens gesichert sein. Dabei beeinflussen vier Faktoren die erfolgreiche Einführung digitaler Innovationen:

Konsequente Teamorientierung

Digitale Transformationsprojekte erfordern die Zusammenarbeit von Experten verschiedener Arbeitsbereiche. Eine ausgezeichnete Vernetzung aller Beteiligten ist dafür Voraussetzung. Mit einer smarten Organisation fallen jedoch die strikten Arbeitsgrenzen zwischen Marketing, Kundenservice und Produktmanagement. Jeder Spezialist dieser cross-funktionalen Teams erhält die Gelegenheit, sein Wissen zu jeder Zeit in den digitalen Innovationsprozess einzubringen. Dabei stehen die Stärken des Einzelnen im Mittelpunkt, das Teamergebnis bleibt dabei stets im Fokus.

Agilität in allen Prozessen

Schnelle Veränderungen in der digitalen Welt erfordern schnelle Entscheidungen und ihre zügige Umsetzung. Erfolg setzt daher heute den Einsatz agiler Entwicklungsmethoden voraus. Eine hohe Effizienz und das schnelle Erreichen der Marktreife neuer Produkte sind typische Merkmale dafür. Moderne, agile Managementmethoden wie Scrum erlauben den Entwicklungsteams, empirische Lösungsansätze zu verwenden. Den Kunden werden dabei potentiell marktfähige Teillösungen präsentiert. Diese Transparenz zeigt Fehlentwicklungen frühzeitig auf und ermöglicht ein rasches Eingreifen in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Manager müssen ihre Teams unter den sich ständig ändernden Bedingungen in die Zukunft führen. Agil werden setzt eine neue Organisationskultur voraus, sowohl Mitarbeiter also auch Führungspersonal müssen sich auf neue Denk- und Arbeitsweisen einstellen. Neben Interdisziplinarität und strikte Orientierung auf das Ergebnis zeichnen sich die agilen Teams durch Eigenverantwortung und Experimentierfreude aus. Jeder Mitarbeiter übernimmt Verantwortung für das Gesamtprojekt, das fördert insgesamt die Mitarbeitermotivation. Vorgesetzte schaffen die Voraussetzungen für die Zusammenarbeit in flachen Hierarchien, fördern die Stärken jedes Einzelnen und sorgen für kontinuierliches Feedback.

Konzentration auf den Nutzer

Die erlebte Digitalisierung hat die Kunden, ihr Konsumverhalten und ihre Kaufgewohnheiten grundlegend geändert. Was viele Unternehmen als Bedrohung empfinden, nutzen Erfolgreiche für ihre Zwecke aus. Sie richten all ihre Bemühungen auf den Kunden aus, nutzen jeden möglichen Berührungspunkt mit ihm, um die Kaufentscheidung zu fördern und zu beeinflussen. Moderne Internettools ermöglichen heute die Begleitung des Kunden von der ersten Informationssuche über das Kennenlernen des Angebots, über den Kauf des Produktes bzw. der Dienstleistung bis hin zur Nachbetreuung. Die Konzentration auf die Bedürfnisse des Kunden erfordert eine enge Verzahnung aller Prozesse. Im Ergebnis entsteht ein digitaler Prozess entlang der sogenannten „Customer Journey“.

Nutzung wandlungsfähiger Technologien

Digitale Innovationen schließen den IT-Bereich ein. Sowohl Soft- als auch Hardware in den agilen Abteilungen müssen flexibel und anpassungsfähig sein. Neben speziell für das Unternehmen entwickelten Systemen spielen daher auch Open-Source-Lösungen künftig eine größere Rolle. Sie sind unabhängig von bestimmten Anbietern und lassen sich über Schnittstellen und offene Standards leichter erweitern. Von innovativen Communities im Internet getrieben, erreichen sie eine sehr hohe Entwicklungsgeschwindigkeit und bieten somit Lösungen auf höchstem Niveau.

Die digitale Transformation kann im Unternehmen nur dann erfolgreich gelingen, wenn alle Arbeitsebenen beteiligt werden. Dazu muss das Management entsprechende Strategien entwickeln. Die vier oben genannten Faktoren sollten hierzu die Grundlage bilden. Wer jetzt hier nicht reagiert, verschläft die Zukunft. Künftig werden technische Innovationen noch schneller entwickelt werden und wie selbstverständlich Einzug in das alltägliche Leben halten. Die rasante Entwicklung der Smartphones und Apps war erst der Anfang. Die Bedeutung der Agilität eines Unternehmens wird damit weiter zunehmen. Nur wer dafür gerüstet ist, wird langfristig Erfolg haben können.

Foto: Fotolia/Urheber: James Thew

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